Neuste Informationen zum Energiepass

12.12.2006

Der Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee und der Bundeswirtschaftsminister Michael Glos haben im November einen Vorschlag zur Einführung von Energieausweisen für Gebäude und Wohnungen den Ländern- und Verbändeangehörigen übergeben.

Mit diesem Vorschlag ist nun der Weg frei die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden auch in deutsches Recht umzusetzen.

Bei Wohngebäuden mit mehr als vier Wohnungen wird es ein Wahlrecht geben d.h. der Energieausweis kann auf der Grundlage des tatsächlichen Energieverbrauchs oder des errechneten Energiebedarfs erstellt werden.

Der Bedarfsausweis soll für Gebäude, die vor Einführung der Wärmeschutzverordnung errichtet wurden, ab dem 01. Januar 2008 verbindlich sein.

Übergangsweise soll eine Wahlfreiheit zwischen Energieausweisen auf Bedarfs- und auf Verbrauschgrundlage vor dem 01. Januar 2008 uneingeschränkt gelten.

Der Energisausweis ist 10 Jahre lang gültig.

Voraussetzung zur Umsetzung des Referentenentwurfs ist die Zustimmung des Kabinetts und des Bundesrats.

Quelle: BFW Infobrief vom 24.11.2006